Die Sucht des freien Falls, ein Minister als Unfallgegner, Wien ist nur eine Etappe...

als eBook bei Amazon, Thalia und vielen anderen... 


https://www.weltbild.at/artikel/ebook/im-freien-fall_34793423-1?ln=U3VjaGV8U3VjaGVyZ2Vibmlz


Bald als E-Book erhältlich: Im freien Fall und andere Kurzgeschichten.

Gustav musste fliehen. Mit ausladenden Schritten bewegte er sich entlang des Rückens einer Hügelkette, die überwiegend dicht bewaldet war. Hin und wieder kam er auf eine Lichtung, aus der er in ein weites Becken sehen konnte. Lichter flimmerten zu ihm herauf. Er drückte sich an den Waldrand, denn der Mond schien so hell, wie er es noch nie erlebt hatte. Gustav hätte gerne gewusst, wie spät es war, er hatte aber keine Uhr dabei. Er versuchte sich zu erinnern, wie weit er schon gegangen war, seit die Dämmerung endgültig in einer stetigen Dunkelheit geendet hatte. Erst dann war er aus seinem Versteck im Dickicht aufgebrochen. Der Mond war erst später aufgegangen. Um wieviel später? Vielleicht zwei Stunden? 

Ein neuer Roman kündigt sich an. Die Rohfassung ist bereits fertig. Der Arbeitstitel lautet "Halterberg".

Einige Zeilen vom Beginn:

Gustav erblickte in einem Keller das Licht der Welt. Es geschah an einem späten Nachmittag im April, der nicht launisch und ausgesprochen trocken war. Nur wenig Licht drang von den beiden Oberlichten in den Raum. Von den am Gehsteig Vorbeigehenden sah man nur die Schuhe, die sich mit einem mehr oder weniger lauten Klacken und Klappern ankündigten. Während Gustavs Mutter in den Wehen lag und stöhnte, sah die Hebamme ab und an zu den Schuhen hinauf. Sie versuchte zu erraten, zu wem die Schuhe gehörten. Dann wandte sie sich wieder der Gebärenden zu und zeigte ihr, wie sie zu atmen habe, damit die Wehen leichter zu ertragen waren.
 
Der Vater war mit den beiden älteren Kindern in die Konditorei, die sich im selben Haus befand, gegangen. Er arbeitete dort als Bäcker, die Kellerwohnung war ein Teil seines Salärs. Die Geburt verlief unspektakulär, obwohl Gustav zwei Wochen zu spät kam und fast viereinhalb Kilo schwer war. Er schrie erst, als er einen kleinen Klapps auf den Po bekam, dann aber umso kräftiger. Der erste Sohn war nach dem Vater benannt worden. Dessen strenger Stiefvater war auf den Namen Gustav getauft worden, da der Überlieferung nach dessen Mutter die Musik des Komponisten Gustav Mahler über alles geliebt hatte.

Endlich kann ich zu einer Lesung aus meinem aktuellen Krimi "Die Wahrheit ist eine Wasserleiche" einladen.

15. Oktober 2020, 19 Uhr
1230 Wien, Kirchenplatz 1
Großer Pfarrsaal

Der Saal ist groß genug, um auch in diesen Zeiten sicher teilnehmen zu können

Endlich kann ich zu einer Lesung aus meinem aktuellen Krimi "Die Wahrheit ist eine Wasserleiche" einladen.

15. Oktober 2020, 19 Uhr
1230 Wien, Kirchenplatz 1
Großer Pfarrsaal

Der Saal ist groß genug, um auch in diesen Zeiten sicher teilnehmen zu können

Ein neuer Poetry Slam, diesmal zu Rudi

https://soundcloud.com/martin-votzi/irren-ist-rudi

Als Autor freut man sich über besonders positive Rezensionen

https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R1CYW10W23I4LM



Die Corona Pandemie hat ich motiviert, es mal mit Poetry Slam zu versuchen. Alle Beiträge dazu findest du im Reiter "Poetry Slam", z.B.

https://soundcloud.com/martin-votzi/und-koste-es-was-es-wolle




Mein neues Buch ist bei Morawa erschienen und sowohl im Buchhandel als auch auf den gängigen Plattformen wie Thalia, Amazon usw. verfügbar.

https://www.morawa.at/detail/ISBN-9783990938782/Schreiber-Mart/Die-Wahrheit-ist-eine-Wasserleiche